Annette M. Boeckler
Privatdozentin für Judaistik an der Uni Bonn; spirituelle Leiterin von Masorti Rheinland. Zuvor lebte sie 10 Jahre in London und mehrere Jahre in Zürich.
Sesiones
Ich erlebe es sehr oft, aber wir sprechen darüber sehr selten. Mehr Jüdinnen und Juden als man vielleicht denkt haben nicht-jüdische Familienangehörige: sei es, weil man konvertiert ist, sei es, weil man einen nicht-jüdischen Elternteil hat, sei es, weil man einen nicht-jüdischen Partner hat, sei es, weil Kinder in eine andere Religion konvertiert sind oder eingeheiratet haben, usw. Welche Erfahrungen macht ihr? Wie löst ihr die besonderen Situationen, die sich dadurch stellen? Wie geht ihr mit Vorurteilen und Ausgrenzungen um? – Lasst uns reden. In dieser Session gibt es kein geplantes Programm, wir wollen uns einfach treffen, reden und zuhören.
An Schabbat und Festen betet man traditionell Mussaf nach der Toralesung, liberale und reform Synagogen kennen diese Tradition nicht. Was hat es mit Mussaf auf sich? Warum wird es gesagt (oder nicht gesagt)? Was bedeuten die einzelnen Abschnitte des Gebets und welche alternativen Versionen gibt es in den verschiedenen traditionellen Strömungen des Judentum? Freut euch auf ein gemeinsames, interaktives Lernen.