Malwina M. Miziarska
Geboren und aufgewachsen in Warschau. Dort schloss sie ihren BA und MA in der Angewandten Theaterwissenschaft ab. Seit 2012 wohnt in Berlin. Sie studierte und arbeitete am Institut für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und schloss dort ihren zweiten MA in der Theaterwissenschaft ab. Zurzeit promoviert sie an der Ruhr-Universität Bochum und ist Promotionsstipendiatin bei der Rosa Luxemburg Stiftung. Zu ihren Schwerpunkten gehören: politisches Theater, feministische und queere Performance-Kunst in Polen sowie Geschichte des jüdisch-polnischen Theaters.
Session
Rosa Luxemburg (1871–1919) war eine bedeutende jüdisch-polnische Politikerin, Philosophin und Sozialistin. Als leidenschaftliche Vertreterin des Marxismus setzte sie sich entschlossen für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeiter:innen und den Widerstand gegen den Kapitalismus. Rosa Luxemburg war zwar Revolutionärin, betonte aber immer die Notwendigkeit von Demokratie und Meinungsfreiheit. Sie setzte sich für eine sozialistische Gesellschaft, Frieden und soziale Gerechtigkeit in Deutschland und Polen ein. Gleichzeitig trat sie entschieden gegen den Kaiser, den Ersten Weltkrieg und die Unterdrückung der Arbeiterklasse auf. Sie gehörte zu den Mitbegründer:innen der KPD, engagierte sich für demokratische Werte und fiel 1919 in Berlin einem Mord zum Opfer.
Wir werden uns einen kurzen biographischen Überblick über die Figur von Rosa Luxemburg sowie über ihre wichtigsten Ansichten und Ideen verschaffen: „Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark“!