Paige Harouse
Paige Harouse ist Masorti Rabbinatsstudentin in Berlin/Potsdam. Sie ist in verschiedenen jüdischen Einrichtungen als Educator/Pädagogin aktiv, u.a. in der Synagoge Fraenkelufer, und arbeitet viel mit Bar und Bat Mitzwa Kindern.
Sie ist auch aktiv in pluralistischen Erinnerungsarbeit, u.a. the Festival of Resilience, und absolvierte ihr FSJ in einer Gedenkstätte.
Sessions
Reisen war schon seit der Antike gefährlich. Die talmudische Rabbiner schlugen schon ein Gebet vor, dass wir vor einer Reise sagen können. Dieses Gebet ist Tefillat HaDerech, oder das Gebet für die Reisende, und ist bis heute in fast jedem Gebetbuch gedruckt.
Im 1800 Jahrhundert sah Reisen, wegen der Erfindung der Eisenbahn, anders aus. Es war nicht nur schneller, aber die Gefahren waren anders. In einem deutschen Siddur wurde noch ein Gebet hinzufügt: das Gebet für Reisende auf Eisenbahnen.
Zusammen werden Teilnehmende über diese zwei Gebete lernen. Inwieweit reflektiert die Liturgie die wandelnde Welt? Welche Gebete sollen wir anderen-und warum? Diese Fragen, und andere, werden wir besprechen.
Im letzten Drittel werden wir zusammen ein neues Gebet für die Bahn ausdenken. Vielleicht, wenn du zunächst auf einen Zug wartest, kannst du dieses Gebet sagen.
Was bedeutet genau ein Bar oder Bat Mitzwa und was steckt dahinter?
Wenn du ein Kind hast, das langsame B-Mitzwa-Alter erreicht, oder mehr über die viele Teilen der B-Mitzwa-Prozess lernen willst, bist du in dem richtigen Ort. Zusammen werden wir erstens über die Geschichte des B-Mitzwas und dessen Bedeutung im Judentum lernen.
Danach werde ich die viele Teilen des Lernen vorstellen. Was kann ein BM-Kind machen? Welche Flexibilität könnte es geben? Und wie kann ein Kind, das Entwicklungsstörungen hat, auch ein B-Mitzwa feiern?
Ziel ist, dass du, als Teilnehmende, eine bessere Idee hast, wie du B-Mitzwa-Kinder in deinem Umfeld unterstützen kannst.